[Rezension] „Asphalt – Ein Fall für Julia Wagner“ von Axel Hollmann

Ich bin ja von Natur aus ein kritischer Mensch und immer sehr skeptisch. Deswegen war ich auf das Werk, was ich heute besprechen will, sehr gespannt und es nicht untertrieben, wenn ich sage, dass mir die Lektüre wirklich ein Bedürfnis war.

Heute geht es nicht um weniger als Axel Hollmanns Debütroman „Asphalt – Ein Fall für Julia Wagner“. Viele kennen Axel als Marcus bessere Hälfte bei den Schreibdilletanten, die mich seit über einem halben Jahr begleiten und schon anscheinend seit Anbeginn der Zeit wöchentlich über das Schreiben und den Autoren-SWAG podcasten. Aber kommen wir zu dem Buch:

„Asphalt“ ist ein sehr solider Hard-Bolt-Krimi oder Thriller, wie man möchte. Der Sprachstil ist sauber und ist gut lesbar. Ich bin kein Schnellleser und mache gerne Pausen beim Lesen, schaue aus dem Fenster usw., aber den halben Roman habe ich wirklich in einem Zug durchgelesen, weil mir das Lesen Spaß gemacht hat, einfach war und ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Die Handlung ist nicht vorhersehbar, was vor Allem dadurch kommt, dass Axel schon früh damit anfängt überraschende Wendungen zu bringen und sich über Konventionen hinwegzusetzen. Welche das genau sind, will ich natürlich nicht sagen, um nicht etwas vorwegzunehmen. Anhand der Beschreibungen und des Humors, der auf Situationskomik beruht, sieht man deutlich, dass Axel sein Handwerk gut beherrscht.

Wie ich bereits zu Beginn des Artikel schrieb, war ich sehr skeptisch, da Axel doch einen Schreibstil und Arbeitsweise hat, die sehr handwerklich orientiert ist. Durch „Asphalt“ hat Axel mir gezeigt und bewiesen, dass diese Arbeitsweise zu einem sehr guten Ergebnis führen kann. Natürlich ist „Asphalt“ kein Roman, der die tiefgehenden Fragen des Lebens beantworten kann, es ist ein Unterhaltungsroman und ich denke, bin mir sogar ziemlich sicher, dass das Ziel des Autors war. Ein Kritikpunkt von meiner Seite aus wäre nur, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass die Wortwahl nicht immer ganz zu den Charakteren gepasst hat, aber vielleicht lag es auch an mir beim Lesen, dass ich ein anderes Bild von den Charakteren im Kopf beim Lesen hatte.

Alles in Allem ist „Asphalt“ für mich eine klare 10/10 Bikerbräuten.

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