[Rezension] Kim&Struppi in Nordkorea von Christian Eisert

Was liest man, wenn man als erfolgreich geflüchteter und geborener Ossi ins tiefste Mecklenburg-Vorpommern fährt? Natürlich Christian Eiserts „Kim & Struppi in Nordkorea“. Auf humoristische Art und Weise beschreibt der Autor seine zweiwöchige Reise durch die demokratische Volksrepublik Korea mit … Weiterlesen

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[Rezension] „Asphalt – Ein Fall für Julia Wagner“ von Axel Hollmann

Ich bin ja von Natur aus ein kritischer Mensch und immer sehr skeptisch. Deswegen war ich auf das Werk, was ich heute besprechen will, sehr gespannt und es nicht untertrieben, wenn ich sage, dass mir die Lektüre wirklich ein Bedürfnis … Weiterlesen

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Schreibratgeber – Unverzichtbar oder Hinderlich?

Vor einem halben Jahr habe ich gesagt „ Ich werde niemals, never ever in the world, einen Schreibratgeber lesen!“, weil ich der Meinung war, dass Schreibratgeber den eigenen Stil und die Ideenvielfalt eingrenzen würden. Durch den Podcast der Schreibdilletanten und verschiedene Berichte in sozialen Netzwerken wurde ich darauf aufmerksam, dass es anscheinend drei Schreibratgeber von Frey und einen von Stephen King gäbe, die einen eben nicht so einengen. Und das stimmt auch – wenn man weiß, wie man solche Werke kritisch und reflektiert zu lesen hat. Auch wenn beide Autoren mehrmals darauf hinweisen, dass es ihre Meinung ist und King schreibt, dass man keine Schreibratgeber ( auch seinen eigenen) braucht, habe ich den Eindruck, dass viele glauben, dass man es nur so machen kann, wie es in den Ratgebern empfohlen wird.

Und das sind die Schreibratgeber – Empfehlungen. Mehr können und wollen die Ratgeber von King und Frey gar nicht sein, da sie auch nicht komplett durchexerzieren, wie man einen Roman schreibt, sondern Hilfestellungen oder Anregungen zu bestimmten Problematiken beim Schreiben geben.

Frey beschäftigt sich vor allem damit, wie man einen Roman planen kann und was es für bewährte Handlungsmuster gibt.
King zeigt auf, wie er Romane schreibt, vollkommen anders als Frey, und wie man gut überarbeiten kann. Vor allem letzter Punkt hat mir von den vier Werken am meisten geholfen.

Dass man nicht alles glauben darf und sollte, zeigen aber Aussagen von Frey, in denen er behauptet (was auch durchaus stimmen kann), dass der Antagonist den Roman vorantreibt und die Geschichte vorlegt usw, aber erst in „The Key“, also dem dritten Teil seiner allgemeinen Schreibratgeber, ein Konzept zum Entwurf von Antagonisten zeigt. Auch King verstrickt sich ein wenig in widersprüchliche Aussagen. Zum einen schreibt er, dass jeder so schreiben kann und soll wie er möchte, aber Adverbien und bestimmte Inquitformeln gehen natürlich ganz und gar nicht Auch Kings Plottmethode ist eher metaphysisch – Ich habe sie verstanden, weil ich schon vorher so gearbeitet habe, aber jemand, der nicht so tickt, wird damit wohl kaum etwas anfangen können.

Die Ratgeber haben mir geholfen, aber ich denke auch, dass man sie nicht unbedingt braucht. Man macht sich aber sicherlich vieles leichter. Freys Weg ist sicherlich solider und bodenständiger und führt vielleicht eher zum Erfolg, aber King ist eher etwas für wilde und freie Geister wie mich, wobei Kings Vorlage zum Überarbeiten von Texten sicherlich wesentlich besser und anschaulicher ist.
Ich glaube zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass ich noch weitere Ratgeber lesen werde und denke, dass ich jetzt über die nötigen Grundwerkzeuge verfüge.

Edit: Ich empfehle die Bücher als Papierbuch zu kaufen, um Anmerkungen machen und leichter nachschlagen zu können. Ich habe den Ratgeber von King als Kindle-Version und habe heute ewig zum Nachschlagen gebraucht.

Wie haltet ihr es mit Schreibratgebern? Schreibt es in die Kommentare ;D

[Rezension] Åke Edwardson – Die Rache des Chamäleons

Ein Roman, der zunächst einfach gestrickt und vorhersehbar erscheint…aber dann kommt alles doch ganz anders. Zunächst ist die Handlung doch ein wenig abgefahren. Ein ehemaliger ETA-Terrorist/Separatist mit schwedischen (!) Wurzeln wird von seiner Vergangenheit und seinen „Jugendsünden“ eingeholt. Was sich … Weiterlesen

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Rezension Berlin Classified – Fred Breinersdorfer

Ja, liebe Freunde, heute stelle ich ein sehr außergewöhnliches, mehrteiles Werk vor. Es handelt sich um Berlin Classified, einem deutschen Politthriller, von Fred Breinersdorfer. BC ist bisher nur digital erschienen und ist in sechs Bände mit jeweils circa hundert Wörtern aufgeteilt. Ich hatte alle sechs Bände bei vorablesen.de gewonnen und kam dadurch dazu es zu lesen.

Zur Handlung: Eine junge, freischaffende Filmjournalistin namens Kimh Bartholdy will sich nach dem früheren Fehlschlag eines ihrer Filme wieder mit einer neuen Doku über den (Selbst)Mord an Uwe Barschel rehabilitieren. Dabei tritt sie vielen Interessengruppen auf die Füße. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten

Die Reihe beginnt sehr langatmig und zunächst sehr wirr wirkenden Einführungen der Figuren. Die ersten beiden Bände lesen sich daher stellenweise doch recht zäh, aber die Thematik verlangt das auch teilweise. Teilweise sage ich dazu, da ich das Gefühl habe, dass man einige Figuren bzw. Parteien in der Geschichte nicht unbedingt gebraucht hätte und auch den Leser verwirren könnten. Dazu kommt, dass die Schnitte und Sprünge doch sehr abprubt und irritierend sind. Ab dem dritten Teil gewinnt die Handlung doch ziemlich an Fahrt, da sich die verschiedenen Figuren langsam ineinander verflechten und dadurch eine doch ziemlich spannende Eigendynamik entwickeln.
Der Autor beherrscht es zudem sehr gut komplizierte, politische Sachverhalte zu erklären, aber auch dabei unterhaltsam und nicht zu ausschweifend zu sein. Was ihm vor allem dadurch gelingt, dass er Personen diese Informationen vortragen lässt, wodurch sie wiederum lebendig wirken ( Also die Infos, nicht die Personen).
Dennoch ist es eher Polit-als Thriller. Nervenaufreibende Action und Gänsehaut wird man ein wenig vermissen, es geht wirklich mehr um Politik, was vielleicht auch der Grund sein dürfte, warum es das Werk nicht zu so großer Bekanntheit gebracht hat. Die Thematik ist schon eher etwas für Politik- und Geschichtsfans, also wie mich, und/oder doch eher älteren Thrillerbegeisterten, die selbst noch aufmerksam den deutschen Herbst miterlebt haben.

Alles in Allem ist es aber ein grundsolides Werk, wenn man sich ein bisschen für das Thema interessiert. Der Sprachstil ist ok, zwar kein Pageturner, aber auch nicht besonders anstrengend. Was mich aber schon begeistert hat, ist, dass Breinersdorfer die Figuren größtenteils wirklich sehr lebendig wirken lässt und auch bestimmte Gesellschaftsschichten und Teile authentisch rüberbringt.
Ich gebe Berlin Classified 7/10 Stasiakten.

Rezension „Das Herz der Sklavin“ von Ninette

C:
Wir besprechen heute das Werk “ Das Herz der Sklavin“ von einer Schriftstellerin, die sich „Ninette“ nennt. Den Begriff Werk benutze ich hier ganz bewusst, da man diesen belletristischen Text nicht so wirklich einer Literaturgattung zuordnen kann – zumindest meiner Meinung nach. Fangen wir damit mal an, wie seht ihr das?

T:
Dann müsste man erst einmal definieren, wo eine Novelle aufhört und ein Roman anfängt.

C:
Also du meinst, dass es eine Novelle ist?

T:
Äh, nö. Nur, dass es schwer zu definieren ist.

N:
In erster Linie stellt sich aber die Frage, warum es so schwer zu definieren ist.

C:
Ja, ich würde sagen, weil es zum einen zwar relativ kurz ist, ok das ist ein subjektives Kriterium, aber das setzt man bei Kurzgeschichten auch an, aber es ist wie ein normaler Roman geschrieben. Deswegen würde ich, wenn ich mich entscheiden müsste, es als Kurzroman auffassen.

T:
Kurzroman hört sich gut an.

N:
Das stimmt, aber soweit ich das erkennen konnte, ist laut der Autorin das Werk noch nicht fertig.
Kurzroman finde ich auch plausibel.

C:
Naja, aber die Handlung ist in sich abgeschlossen.

T:
Man weiß ja nicht, ob es weiter geschrieben wird. Und wir besprechen das, was wir bis jetzt haben.

N:
Ja, aber Ankündigungen der Autorin sollten dennoch nicht außer Acht gelassen werden.

C:
Gewiss, wobei ich in dem Fall sagen würde, dass das Nichtfertigsein sich eher auf die formale Überarbeitung bezieht.

T:
Würde ich auch sagen. Es hat ja schon eine Art Happy End gegeben.

C:
So, aber ich glaube jetz ist der Punkt gekommen, wo wir mal die Handlung umreißen sollten.

T:
Darf ich aus meiner Rezi zitieren? „Die Geschichte Handelt von einer Sklavin, die an einen angesehenen Mann verkauft wird. Nach und nach verliebt sie sich in ihren Herren und auch er scheint weitergehende Gefühle für sie zu haben.“

C:
Ja das trifft es schon ganz gut. Ich möchte nur ergänzen, dass wir ein Setting haben, was altägyptisch angehaucht ist.

T:
Ich finde, die Darstellung ist da sehr gelungen.

C:
Du meinst des Altägyptischen?

T:
Allgemein des Orientalischen. Ich konnte mir durch die Erkärungen das drum herum ganz gut vorstellen.

C:
Ja, wobei ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen möchte, dass es historisch wirklich so korrekt ist.

T:
Muss es das für einen erotischen Roman denn sein? Da liegt der Fokus doch eher auf anderen Dingen.

C:
Ja, wahrscheinlich nicht.

T:
Für einen historisch korrekten Roman ist die Figur des Herren auch zu romantisch dargestellt, finde ich.

N:
In so vielen Dingen ist es in dem Werk recht ungenau bzw. unrealistisch. Aber der Leser einer solchen Geschichte möchte wahrscheinlich auch kein Geschichtsbuch sondern Leidenschaft.
Nicht nur der Herr. Welche Sklaven hatten denn schon solchen Freiraum?

C:
Ja das ist sicherlich richtig, aber ich mag auch die Darstellung des Herrn allgemein in seiner Rolle als „Herr“ nicht so sehr.

T:
Ja, ich auch nicht so. Er ist einfach zu sanft irgendwie.

C:
Also für mich ist der schon sehr stark romantisiert und zwar nach einem sehr weiblichen Idealbild.

T:
Er sollte eigentlich nicht an einer Beziehung zu einer Sklavin interessiert sein im Sinn von Beziehung.

C:
Das sicherlich, wobei ich mir da aber schon vorstellen kann, dass beispielsweise in Rom sich junge Domini oft in ihre Lustsklavinnen verliebt haben.

T:
Zu stark romantisiert ist da schon der richtige Ausdruck. Ist mir auch beim Lesen aufgefallen. Aber da es sich um einen erotischen Roman handelt, muss ja irgendwie Leidenschaft rein und dafür ist nun einmal das Verbotene, sich mehr mit dem Herren aus zumalen, schon interessant.

N:
Vor allem verstehe ich nicht, wie sie sich „verlieben“ können, wenn sie nicht einmal eine normale Konversation haben. Also ist es wieder eine zu stark romantisierte „unmögliche“ Liebe.

T:
Meinst du nicht, dass es Liebe auf den ersten Blick geben könnte?
Auch in solchen Bezeihungskonstellationen?

C:
Ja stimmt, das hat mich aber auch gestört, also mit der fehlenden Konversation zwischen den beiden.

T:
Wobei der starke Mann als Herr, der zudem noch sehr mächtig ist, schon attraktiv auf ein junges Mädchen sein kann.

N:
Das „unmöglich“ war jetzt weniger auf die Liebe auf den ersten Blick bezogen.

T:
Hm, mich gar nicht.

C:
Ja das sicherlich Tinka, aber andersrum?
Lustigerweise, also ich weiß nicht wie ihr das verstanden habt, habe ich den Eindruck, dass seine Liebe und Begehren durch ihren Tanz geweckt wird.

N:
Aber es scheint doch irgendwie, dass diese Konstellation eigentlich nicht zustandekommen kann, ohne dass sie auf das Physische beschränkt wird.

N:
Das mit dem Tanz habe ich jetzt nicht mehr so in Erinnerung, aber das kann durchaus möglich sein.

T:
Ja, stimmt schon.

N:
Eigentlich ist alles, was zwischen ihnen passiert, rein körperlich.

C:
Na das stimmt nicht, sie provoziert ihn ja die ganze Zeit.

T:
Sie wird ja auch von anderen begehrt. Von Horus beispielsweise.

N:
Die Anziehung. Die (nonverbale) Kommunikation. – Ja gut, das stimmt, also das mit der Provokation.

C:
Von Horus, ja – Der auch lustigerweise immer vermittelt, wenn sie Stress haben.
Was ich auch witzig finde: Sie kennen sich kaum und so, aber streiten wie ein altes Ehepaar, schmollen rum ,was ich der Darstellung des Herrn sehr übel nehme, und vertragen sich dann einfach wieder.

T:
Na gut. Zusammenfassend haben wir eine romantisierte, unrealistische Geschichte.

N:
Die historisch nicht korrekt dargestellt wird.

T:
Gut, meinetwegen auch so ausgedrückt.

C:
Was aber bei nem romantischen Roman nicht so wichtig ist, vor allem, da wir nicht wissen, wo es eigentlich genau spielen soll.

T:
Genau.

N:
Aber die Feststellung bleibt.

T:
Richtig.

C:
Ja. – Gut, dann kommen wir wohl zu dem witzigsten Teil: Dem Stil.

T:
Ja, was hat euch denn am Meisten gestört?

N:
Dass sich die Autorin anscheinend nicht die Zeit genommen hat, einmal drüber zu lesen, bevor sie den Text veröffentlicht hat.

C:
Ja, das kann ich so unterschreiben. Also nochmal für die Leser vielleicht:
Es fehlen Satzzeichen, Zeichen zum Markieren der wörtlichen Rede, von der Orthographie will ich gar nicht erst anfangen.

T:
Ja. Es gab einige Dinge, die es anstrengend gemacht haben die Geschichte zu lesen. Für mich waren es die fehlende Zeichensetzung, die sich irgendwann im Laufe des Kapitels eingeschlichen hat.
Und zumindest die ersten beiden Punkte stören erheblich beim Lesen.

N:
Genau.

T:
Da müsste dringend überarbeitet werden.

C:
Und dazu muss ich sagen, das hört sich vielleicht hart an, aber ich finde Autorin hat auch kein gutes Gefühl für Sprache und wie man eine Geschichte erzählt.

N:
Dem stimme ich auch zu. Es erschien mir bei jedem neuen Kapitel, dass sie sich zu Anfang noch Mühe gegeben hat, aber nach den ersten Zeilen schon die Lust daran verlor.

T:
Das vielleicht nicht unbedingt, also, das sie die Lust verloren hat. Vielleicht war sie auch zu sehr in der Geschichte drin und hat so schnell geschrieben. Da kann man allerdings nur munkeln.

N:
Das war jedenfalls mein Gefühl.

C:
Sicherlich, ich meine Beschreibungen fehlen, die kann man einfügen, aber für einen Erotikroman ist mir da zu wenig Erotik drin.

T:
Ich finde es aber schade, dass die Autorin ziemlich offensichtlich ihre eigene Geschichte nicht noch einmal durchgelesen hat. Das wäre ihr doch bestimmt aufgefallen.

N:
Ja, es ist eher nach dem Motto „einmal rein – fertig und weiter geht’s“.

T:
Das kann ich nicht beurteilen, ich lese nicht so viel Erotikromane.

C:
Und die Liebesgeschichte ist überhaupt nicht ausgebaut und auch nicht die Sache mit dem Tanz, was sie als Heldin wirklich auszeichnet, wodurch sie sich abhebt, wird mit einer halben Seite abstrakte Beschreibungen abgetan.

N:
Obwohl ich nicht verstehen kann, warum sie sich noch nie selbst hat tanzen sehen? Ein Tänzer entwickelt ein Gefühl dafür, erst wenn er weiß, wie welche Bewegung wirkt.

C:
Gut, zu der Zeit gab es ja wirklich noch nicht so viele Spiegel, mit Tanzen kenne ich mich auch nicht so aus.

T:
Ich mich auch nicht, aber sicherlich steht nicht ohne grund in jedem balettsaal ein spiegel. Andererseits, über welche Zeit reden wir hier?

C:
Ich schätze mal Frühantike.

T:
Vielleicht ist sie wirklich nur sehr talentiert.

N:
Das kann natürlich auch sein. Klar, aber auch damals wollten die großen Herren gut unterhalten werden und das kostete nun mal auch etwas.

C:
Es wird auch so dargestellt, dass sie das nie wirklich geübt hat.

N:
Aber immerhin: wir haben einen roten Faden in dem Ganzen und das ist die Körperlichkeit.

T:
Das gehört wirklich in die Kategorie unrealistisch.

C:
Das stimmt.

T:
Die Geschichte an sich ist ja schon rund.

C:
Wo wir vielleicht auch mal einen neuen Faden aufnhemen sollten. Also wir sind uns einig, dass es stilistisch und formal schlecht ist. Aber immerhin ist die Geschichte auf Bookrix recht erfolgreich.

T:
Nur die Stilistische umsetzung ist nicht so geglückt, was man durch einiges an überarbeitung aber hinbekommen sollte und zudem kostenlos, da kann man dann schon über einige Dinge hinweg sehen. Professionalität kann man da glaube ich nicht erwarten. Nur, dass ein Autor sein eigenes Werk noch einmal ließt, das schon.

N:
Die Story ist meiner Meinung nach so erfolgreich, weil sie FAST ohne Umschweife direkt in das Geschehen einsteigt und einige emotionale Momente bietet. Was sie aber besonders ausmacht, ist eben die romantische Realitätsferne. Etwas, das im wahren Leben nicht passieren könnte, ist plötzlich möglich – in dem Fall, dass zwei Menschen aus (sehr) verschiedenen sozialen Millieus zueinander finden und sich sogar verlieben.

C:
Na besser kann man es glaube ich nicht auf den Punkt bringen.

N:
Und eine formale Überarbeitung hat das Werk alle Mal nötig.

T:
Ich stimme dem zu.

C:

Damit dann auch vielleicht die vorletzte Frage: Was meint ihr, welche Zielgruppe bedient wird?

T:
Vielleicht alles ab 16? Vielleicht auch eher weibliche Leser als männliche.

C:
Ich habe mich halt immer so gefragt beim Lesen “ Wer steht auf sowas“ und da war ich mir nicht sicher, ob es mehr Hausmütterchen oder Teenagerinnen sind. –
Ja, also ich glaube, dass ich als Mann sagen kann, dass es für die männliche Zielgruppe überhaupt nicht geeignet ist.

T:
Sicherlich nicht die Frauen, die genug Abenteuer in ihrem eigenen Leben haben, vermute ich mal.

C:
Also ich würde die Altersempfehlung ruhig bei 14 ansetzen, weil ich es sexuell nicht sehr explizit fand – natürlich sehr zu meiner Enttäuschung.

N:
Naja, beim prüden Deutschland wäre es wohl doch eher die 16er Grenze.

T:
Ich bin mir wie gesagt beim Alter auch nicht ganz sicher. Aber du hast Recht.

N:
Aber ich stimme zu, dass es an einigen Stellen irgendwie gezwungen oder eher unbeholfen geschrieben ist.

C:
Glaube ich nicht, wenn du siehst, was so im Fernsehen läuft, in den USA sicherlich, aber Sex ist in Deutschland nicht so schlimm. Wir mögen hier ja eher keine Gewalt, aber davon gibt es auch nicht so viel.

N:
Na gut, wahrscheinlich hast du recht. – Da habe ich hin und wieder den Text augenrollend zur Seite legen müssen.

C:
Ja, die Augen habe ich auch sehr oft beim Lesen verdreht und mir gedacht „Really“ ?

N:
Ja! Bei mir genau das gleiche!

C:
Gut, kommen wir vielleicht zum Schluss. Haltet ihr das Werk für Lesenswert und was würdet ihr ihm auf einer Skala von 1-10 geben, wobei 10 das Beste ist?

N:
Ganz spontan: 3

T:
Die Geschichte ist ganz gut, aber nicht so, dass man sie unbedingt lesen muss. Für die Geschichte gibts eine 5, für den Stil, der auf jeden Fall überarbeitet werden muss gibt es eine 2, macht also insgesamt eine 3,5.

C:
Ja. ich schließe mich auch bei der 3 an.

N:
Lesenswert ist es in meinen Augen nicht zwingend. Es ist ein netter Zeitvertreib, wobei ich hier nur die Story selbst meine und die formalen Aspekte ignoriere.

T:
Genau meine meinung- und bei dem stil hab ich auch nur 2 gegeben, weil ich mir die Situationen und Umgebung anhand der Beschreibungen ganz gut vorstellen konnte, und da man am anfang noch satzzeichen hatte.

C:
Alles klar, dann verabschiede ich mich hiermit aus dem Hauptstadtstudio für diesen Monat. Tinka, welches Werk rezensieren wir als nächstes?

T:
Als nächstes lesen wir „Seelengrün“ von Alea-Louise Mai.

C:
Alles klar, ich bedanke mich bei Tinka Beere und Nogusvelo, bis zum nächsten Mal und God bless America. *abblende, Outro *

Das Tribunal von André Georgi

Ein paar einführende Worte: Ich bin auf das Werk gestoßen, weil ich es bei vorablesen.de gewonnen habe. Die Leseprobe hatte mich eher inhaltlich mäßig vom Hocker gehauen, was mich aber neugierig gemacht hat, ist der Stil, auf den ich später noch genauer eingehen werde. Wenn ihr euch die Leseprobe anschauen wollt, dann sage ich euch gleich, dass sie nicht sehr aussagekräftig ist, denn man erwartet nur von diesem ersten Teil, dass die Geschichte sich zu einem Justizthriller entwickeln würde – dem ist aber nicht so. Es handelt sich hier wirklich um einen recht brutalen Actionthriller und ich würde den Roman wirklich erst für Leser ( frühestens) ab 16 empfehlen. Zum Autor sei noch gesagt, dass es sich hier eigentlich um einen Drehbuchschreiber für Krimis ( Tatort) handelt und „Tribunal“ ist sein erstes, veröffentlichtes, rein literarisches Werk. Wen vielleicht jetzt das Stichwort „Tatort“ abeschrecken sollte, dem sei versichert, dass dieses Werk etwas ganz anderes ist.

Der Hintergrund der Handlung sind die Tribunale, über die Kriegsverbrecher aus den Jugoslawienkonflikten in den 90er und Mitte der 2000er Jahren. Die beiden Hauptprotagonisten sind eine deutsche Ermittlerin „Jasna Brandic“ mit serbischen Wurzeln und der U.S.-amerikanische Staatsanwalt „Peneguy“. Die Handlung wird mit dem Vorspiel zu einer Gerichtsverhandlung eingeführt. Die Verhandlung platzt ( aus Spoiler-Gründen werde ich hier nicht näher drauf eingehen) und die beiden Protagonisten sind gezwungen wieder nach Serbien zu gehen und nach Beweisen in dem Fall zu suchen. Hier beginnt dann der sehr actionlastige Teil. Nebenbei erzählt aber auch der Autor die Geschichte der Antagonisten „Die Wölfe“ eine paramilitärische Einheit, die noch immer existiert und der Anführer der Angeklagte ist, in dem die beiden Protagonisten ermitteln. Georgi nimmt sich in diesen Abschnitten viel Zeit, um seine Antagonisten vorzustellen und auch deren Beweggründe dem Leser näher zu bringen.

Grobe Geschichtskenntnisse sind sicherlich bei der Lektüre hilfreich, aber nicht so zwingend erforderlich, da der Autor auch vieles in Roman selbst erklärt. Es ist daher auch sehr schön und erfrischend, dass er auch die Sichtweise der Serben aufzeigt, die in den Medien hierzulande oft einfach nur als „die Bösen“ und Alleinschuldigen dargestellt werden.

Der Schreibstil Georgis ist zunächst sehr gewöhnungsbedürftig. Er schreibt als auktorialer Erzähler, aber im Präsens, was schon wirklich das Gefühl erzeugt, als würde man mit der Kamera hinter den Handlungsträgern herlaufen, aber auch in ihre Köpfe gucken zu können. Er verwendet dazu eine sehr modernde, künstlerische Sprache mit vielen Ad-Hoc-Komposita und spielt mit Bildern, beispielsweise beschreibt er das Äußere des schottischen General der EU-Truppen in Bosnien mit den Worten „Die Frisur sticht beim Hinsehen. Der Händedruck hat was von friendly fire. Das Rasierwasser riecht nach Wasser. Der ganze Mann wirkt, als könnte er nur Söhne zeugen.“.
An dieser Stelle muss ich aber auch den ersten Negativpunkt anbringen, der eher formaler Natur ist, der aber den Lesefluss wirklich bis zum Schluss durchgehend stört: Weder wörtliche noch Gedankenrede sind in Anführungszeichen gesetzt oder irgendwie markiert. Das mag sich jetzt vielleicht sehr penibel anhören, stört aber wirklich, wenn man einige Stellen mehrmals lesen muss, um verstehen zu können, wer was sagt oder denkt.

Alles in allem ist es jedoch, meiner Meinung nach, ein sehr guter Roman und wahrscheinlich der beste, den ich seit Monaten, wenn nicht gar Jahren, gelesen habe.

Jedoch muss ich noch einen Punkt anbringen, der gar nicht so viel mit den Roman selbst zu tun hat: Der Preis! Der Roman ist in der ersten Auflage broschiert erschienen, also nicht einmal Hardcover und kommt mit einem stolzen Preis von 14,99€ für 315 Seiten daher. Was mich daran ärgert ist, dass ich weiß, dass durch den Preis viele Leser vom Kauf abgeschreckt sein werden und dabei ist es wirklich ein inhaltlich sehr gut gelungenes Buch, das lohnt gelesen zu werden. Durch diese beiden Formalia möchte ich dem Werk auch nicht die Höchstpunktzahl geben, da mich diese beiden Punkte doch sehr stören, weil sie so einfach vermeidbar gewesen wären. Ich hoffe, dass man noch mehr von Georgi lesen wird und die Verkaufszahlen trotz des Preises für weitere Veröffentlichungen ermutigend sein werden.

Alles in allem gebe ich „Tribunal“ also 9 von 10 Punkten.

 

-Cheshirepunk-

Rezension: Die Känguru-Trilogie

Lange habe ich überlegt, in welcher Art ich die Känguru-Trilogie rezensieren sollte. Stelle ich jeden Teil für sich vor oder schere ich die drei Bände über einen Kamm. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, da der erste Teil schon ziemlich für sich allein steht, aber dafür die beiden Folgeteile umso verzahnter miteinander sind. Und mit dieser geschickten Überleitung sind wir schon in medias res der Rezension.

Wie bereits erwähnt, steht der erste Teil inhaltlich etwas herausgehoben im Vergleich zum zweiten und dritten Teil. „Die Känguru-Chroniken“ ist zwar auch ein Episodenroman, aber das wirklich im radikalen Sinn. Es gibt keine, oder sehr wenig ausgebaute, übergeordnete Handlung. Es sind wirklich nur Einzelepisoden, die meistens relativ für sich allein stehen, aber dafür sehr witzig und in sich wohl überlegt sind. Der Humor ist auch ein wenig anders als in den beiden anderen Teilen. Er ist zwar in diesem Teil auch schon ein wenig politisch, aber beruht hauptsächlich auf den Gegegebenheiten, die sich aus dem Zusammenleben mit dem Känguru ergeben und dabei fast schon ein wenig slapstickartig wirken. Das soll jetzt keine Negativkritik sein, denn es gibt auch gute Slapstick und die ist in diesem Fall gelungen. Man muss bei solchen Werken immer versuchen zu verstehen, was der Autor wollte und wie er es realisiert hat. Und das hat er geschafft!

Das Känguru-Manifest ist, meiner bescheidenen Meinung nach, das krasse Gegenteil zu seinem Vorgänger. Man muss sich daran erinnern, dass es auch ein Episodenroman ist, aber komplett auf eine übergeordnete Story ausgelegt ist. Es gibt ein übergeordnetes Thema, nämlich die Gründung des „Asozialen Netzwerkes“, die Einführung des „kosmischen Antagonisten“, nämlich dem Pinguin, und das Auftauchen von Nebencharakteren wie Friedrich-Wilhelm, seinem Bruder Otto-Von und Krapotke. Desweiteren verschiebt sich das Thema des Humors auf Politisches und die Literatur- und Medienkultur in Deutschland, was für Nachwuchsautoren wie uns natürlich ein Fest ist. Dafür tritt der Schenkelklopferhumor aus dem ersten Teil deutlich in den Hintergrund und weicht etwas längeren, intelligenteren Gags, die sich über mehrere Kapitel hinzehen, teilweise durch Ereignisse eingeleitet werden, die relativ random wirken und die man fast überliest, und dann zu späteren, extrem lustigen Entwicklungen führen. Dennoch halte ich diesen Teil für den unlustigsten – was ich jetzt aber auch nicht wirklich negativ finde.

Der dritte Teil ist für mich der gelungenste. Er verbindet die Stärken des ersten und zweiten Teils. Genauso witzig wie der erste Band, aber auch mit einer netten, unterhaltsamen Handlung, die diejenige des zweiten fortsetzt. Der Humor ist ähnlich dem des zweiten Teils – auch wenn es ein paar Schenkelklopfer mehr gibt. Zum Ende will ich mich nicht weiter äußern, einfach um nicht zu viel zu verraten.

Insgesamt ist die Reihe sehr gut und der Autor weiß, was er will und wie er umsetzen möchte, auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht so wirken mag. Ich halte jeden Teil für absolut gelungen und gebe jedem Teil der Reihe 10/10 Schnapspralinen.

 

-Cheshirepunk-

Schreibtipp #3: Aus Büchern lernen

Fische kennen keinen Ehebruch- Carl Aderhold

Eine Freie Fahrt ins Glück und zur großen Liebe.
Für Valérie hat die Sitzung bei der Typ-Beraterin ungeahnte Folgen: Ihr Gatte ist sauer – er hätte lieber die Frau behalten, nach der kein Mann sich umdrehte. Auch Valérie selbst zweifelt: Ist sie nun wirklich schön und elegant wie ihre Filmheldin Julia Roberts? Auf dem Weg zur Bushaltestelle macht ein fremder Mann ihr Komplimente; sie ist völlig perplex. Wie in Trance fährt sie zum Bahnhof statt zur Arbeit, steigt in den ersten Zug – und nimmt von ihrem bisherigen Leben eine Auszeit. Der Beginn einer ungewöhnlichen Reise zu vergessenen Träumen und zu sich selbst…”

Dieses Buch habe ich aus dem Regal gezogen ohne den Titel zu lesen. Nur wegen der Farbe des Covers. Seltsam. Ich habe es direkt ungedreht und die Rückseite gelesen und entschieden es kommt auch mit. Erst im Zug habe ich dann den Buchtitel gelesen und fand ihn irgendwie witzig.

Gut, ich hatte also eine gewisse Erwartung an das Buch, die es leider nicht erfüllen konnte. Beim Lesen des Klappentextes habe ich erwartet, dass hier die persönliche Wandlung einer Frau beschrieben wird mit Gefühlen und Gedanken. Sie steht zwar im Mittelpunkt, doch es gibt viele weitere Figuren, deren Geschichte erzählt wird. Daher finde ich den Klappentext etwas irreführend.

Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten in das Buch hinein zufinden. Es gibt viele lange Sätze. Nichts gegen lange Sätze, ich mag und verwende sie auch in meinen eigenen Geschichten, aber ich habe beim Lesen häufig den Überblick verloren und habe ein und den selben Satz bis zu drei Mal von vorn lesen müssen um ihn zu verstehen. Desweiteren gab es zwei Charaktere, die eher eine Nebenrolle gespielt haben, dennoch wichtig waren, die ich beim Lesen absolut nicht unterscheiden konnte. Am Ende wurde es mit den beiden dann besser.

Dann gab es Passagen, die ziemlich wissenschaftlich waren, was ja an sich nicht schlecht ist. Allerdings wurde an einer Stelle eine Meinungsverschiedenheit von zwei Wissenschaftlern beschrieben, die ich nur gelesen habe um voran zukommen, verstanden habe ich aber nicht, worum es ging. Die Szene habe ich nur gelesen um des Lesens Willen. Ich glaube, es war einfach zu fachspezifisch, nicht mein Fach, und sich extra wegen der zehn Zeilen ins Thema ein zuarbeiten fände ich übertrieben.

Am Anfang war ich ein wenig, nicht enttäuscht, aber ich habe mich gewundert, dass das Buch nicht sehr dick ist, bei dem was eigentlich passieren sollte. Als ich beim Lesen dem Ende näher kam, war ich ganz froh, dass das Buch nur 284 Seiten hat.

Nachdem ich merkte, dass ich das Buch insgesamt nicht so toll finde, habe ich ein bisschen mehr darauf geachtet, was mich stört und was ich für mich aus einem schlecht geschriebenen Buch lernen kann:

  • Den Klappentext vom Buch sollte man möglichst genau verfassen.
  • Lange Sätze können dem Leser Schwierigkeiten bereiten. (Hier gibts Infos zum langen Satz)
  • Auch Nebencharatere wollen eine Identität haben und einzigartig sein, damit sie nicht mit anderen verwechselt werden.
  • Fachsimpeln in Geschichten – Kann schwierig sein, muss aber nicht. Solche Szenen sollten auch für nicht-Experten verständlich sein, aber sie auch nicht für dumm verkaufen.

Vielleicht helfen euch diese Anregungen weiter. Ich glaube, sie zeigen gut, wie wichtig es ist Alpha- und Betaleser zu haben, denn sie können auf einige Punkte achten, die einem selbst als Autor nicht unbedingt auffallen.

Rezension: Alexander Lohmann – Gefährten des Zwielichts

Der Roman kommt zunächst als simpler Abklatsch, der einfach nur die Geschichte des HdR andersrum erzählt, daher. Seltsamerweise scheint der Klappentext genau diesen Eindruck vermitteln zu wollen, und auch die ersten fünfzig Seiten scheinen es gerade zu darauf anzulegen, so interpretiert zu werden. Ob Lohmann das aus Versehen macht, oder es strukturell beabsichtigt ist, damit man als Leser auch erst einmal voreingenommen in den Hauptteil des Buches geht, weiß man nicht, aber interpretieren wir das mal günstig im Sinne des Autors.

Auf jeden Fall wird dem Autor nach diesen fünfzig Seiten sehr schnell bewusst, dass die Geschichte doch nicht sehr viel mit dem HdR zu tun. Das sieht man zum einen an der Handlungswelt, die doch sehr anders als Mittelerde ist, und zum anderen an dem – wahrscheinlichen – Anliegen des Autors: Lohmann will mit dem klischeebehafteten “Bösen” in Fantasyromanen aufräumen. Das gelingt ihm sehr gut. Er zeigt erstens, dass das Böse, bzw. die böse Seite, nicht als homogene Masse handeln muss und auch Teilgruppen der bösen Seite hehre Ziele haben können. Dazu weiß Alexander Lohmann auch eine Geschichte zu erzählen. Die Handlung bleibt bis zum Schluss abwechslungsreich und unvorhersehbar. Seine Sprache ist einfach und klar verständlich, wirkt dabei aber nicht platt.

Vor der Lektüre, bin ich mit einem trotzigen Optimismus rangegangen, nach dem Motto ” Nein, kein HdR-Abklatsch. Ganz bestimmt nicht. Warum sollte man das tun?”. Dann las ich die ersten Seiten und dachte ” Der macht das wirklich?! Na mal sehen was noch kommt”, hatte mich meinem Schicksal schon fast ergeben, sozusagen. Aber dann stieg meine Begeisterung immer weiter und man muss schon zugeben, dass der Roman sich erst nach zweihundert Seiten erst richtig entfaltet, bis dahin wirkt er streckenweise doch recht langatmig. Aber auch diese Stellen erfüllen ihren Zweck zur besseren Darstellung der Charaktere und ihrer Handlungsmotive.

Alexander Lohmann ist ein Name, den man sich noch merken sollte (und ich mir auf jeden Fall merken werde). Ich gebe den Gefährten des Zwielichts daher auch 10/10 Knochenmessern.

-Cheshirepunk-