Alliteration

Die Alliteration ist vermutlich das bekannteste Stilmittel, das einen so bewusst über den Weg läuft. Das Stilmittel beschreibt eine Reihung von Wörtern, die mit dem selben Anlaut beginnen. Dabei ist zu beachten, dass es um den Anlaut, nicht den Buchstaben, geht.

Daher bilden Schaf und Sonne keine Alliteration.
Sehr wohl aber Schaf und Stein ( zugegeben keine sehr schöne und auch nicht für starke Dialektsprecher des Norddeutschen )

Die Wörter müssen auch nicht unmittelbar hintereinander stehen. Zum Beispiel : „ Da wallen und wogen die Wipfel des Waldes“ ( Wilhelm Jordan)

Heutzutage wirken Alliterationen auf uns wohl eher lustig. Das ist natürlich für einen Autoren eine perfekte Gelegenheit, um lustige Szenen noch lustiger zu gestalten.

Man kann sie auch ernsthaft einsetzen, das ist dann aber vom Kontext abhängig und lässt sich gut mit einem Asyndeton verbinden. Dazu vielleicht zwei Beispiele aus eigener Feder.

„ Er boxte und biss sich durch die Prüfung.“
„ Sie schlugen, schlitzen, schnitten sich durch Reihen ihrer Feinde.“

Man sieht, dass die Alliteration die Verben stärker betont, einen Fokus auf sie legt.

Ich hoffe, dass ich euch ein paar Anregungen geben konnte und stehe natürlich für Rückfragen zur Verfügung.

– Cheshirepunk –